Archive for the 'Mediales' Category

01
Feb
11

3sat ist St. Pauli Fan.

Nicht anders ist es zu erklären, dass am nächsten Sonntag, dem 06.02.11, also dem Tag, an dem das Stadt-Derby FC St. Pauli gegen den HSV steigt, bei 3sat ein Thementag angesetzt ist, dessen Thema „St. Pauli“ ist. Ja, richtig, St. Pauli und nicht Hamburg, oder so. Nein St. Pauli. Wir können uns also morgens locker mit „Geschichten vom Hamburger Dom“ aufwecken lassen und während wir uns langsam auf den Weg zum kostenlosen Public Viewing ins Millerntor machen werden wir mit „Kiezgeschichten: Haare lassen auf St. Pauli“ in Stimmung gehalten. Direkt nach dem Spiel können dann alle (in hoffentlich ausgelassener Stimmung) gemeinsam das Das Jahr100 Konzert gucken. Weiter geht es dann mit diversen Dokus über unseren Verein, den Kietz und den Stadtteil. Das ganze Programm gibt es hier. Ich freu mich jetzt schon riesig.

08
Nov
10

Sicher zur Schule, auch in der dunklen Jahreszeit.

06
Okt
10

Meldung oder Meinung?

Ich hab keine Ahnung, wer oder was bei T-Online für die Überschriften der News verfasst, aber das hier find ich schon ganz schön Grenzwertig (vor allem, weil es andere auch neutraler hinbekommen).

P.S. Sogar bild.de schaffts.

P.P.S. Die Überschrift „Lesbierin erwartet Fünflinge“ ist übringens auch ganz großes Kino.

06
Sep
10

Sind Außengeländer dümmer?

„Kein einziger der Krawallmacher (39 Männer, drei Frauen) wohnt im Schanzenviertel.“ schreibt die Mopo bzgl. der für viele Medien enttäuschend friedlichen Krawalle am Samstag. Da fragt man sich doch, wo plötzlich die ganzen linken Staatsfeinde hin sind? Mir fallen da spontan ein paar Möglichkeiten ein:

  • Die bösen linken Autonomen waren dieses Jahr leider alle im Urlaub – voller Aufopferung sind deshalb die „Krawalltouristen“ aus den Vororten für sie in die Bresche gesprungen.
  • Die bösen linken Autonomen waren gar nicht im Urlaub, können es sich (wegen diesem Gentrifidingsbums) aber nicht mehr leisten in der Schanze zu wohnen und mussten in die Vororte ziehen, haben aber, wie immer, mitkrawalliert.
  • Die bösen linken Autonomen wohnen immer noch in der Schanze, haben auch (wie ihnen von ihren Genen vorgeschrieben) Krawall gemacht, sind aber lernfähig und ortskundig und haben sich (aus mangelndem Interesse) diese Jahr nicht fangen lassen.

Die Erkenntnis, dass die Randale bei den diesjährigen Schanzenfestspielen wohl nicht so schlimm war wie in den letzten Jahre, sickerte übrigens erst heute in die Redaktionen durch. Ein Umstand, der der Tatsache geschuldet ist, dass die meisten Artikel vermutlich schon Mitte letzter Woche geschrieben wurden. Verständlich; ich als Redakteur hätte auch keine Lust, mir von „denen da unten“ das Wochenende kaputt machen zu lassen. Und dass die meisten der hier und da auflodernden Feuer schneller gelöscht werden als die Fotopraktikanten auf den Beinen sind, war ja nun wirklich nicht zu erwarten.

Für mich ist das Schanzenfest übrigens weitaus komplikationsloser verlaufen: Auch wenn es zeitweise etwas dränglich und sehr voll war, habe ich ein wunderbares Straßenfest (bei bestem Wetter) in einer entspannten, bunten Stimmung erlebt,  an dessen Ende für mich persönlich der Erwerb von gut 40 „???“ und „TKKG“ Kassetten (für 10,-€) stand. Aber die ganzen gut gelaunten Menschen würden ja nun wirklich keine gut Klickstrecke hergeben, da nimmt man doch lieber 30x Feuer, Rauch und Schemen.

Schanzenfest 2010 (Symbolfoto von Eduard Bachmakov / Wikipedia)

02
Sep
10

Rewrite the story.

Welch sensationell geile Idee. Fortführungsfilmchen an sich ja mittlerweile ein alter Hut, aber diese Geschichte mit dem Jäger und dem Bären geht noch einen Schritt weiter: Weils einfach nicht so geil ist, arme, kleine Bären zu erschießen, kann man doch tatsächlich nach vorherigem Tipp-Exxen eintippeln, wie es weiter gehen soll. So klassische Dinge wie tanzen, bimsen oder aufessen lassen funktioniert auf jeden Fall. Ich habe relativ lange gebraucht, um einen „Error #404“ zu produzieren.

(via)

27
Mrz
10

Meine sehr verehrten Damen, Herren und Kinder.

Im Interesse aller Medien bitte ich Sie darum am morgigen Sonntag, dem 28. März, zahlreich den Hamburger Dom zu besuchen. Es handelt sich um eine unerlässliche Bürgerpflicht der, von den Medien erwarteten und in (Kooperation mit der Hamburger Polizei) mühselig aufgeheizten Stimmung gerecht zu werden. Um die 4. Gewalt im Staate vor dem „Tot durch Auflagenverlust“ zu retten ist es unerlässlich den zahlreich anwesenden Bildjournalisten als möglichst spektakuläre Fotomotive zu Verfügung zu stehen. Besitzer leicht umzukippender Fahrzeuge (Smart, A-Klasse), sowie von Luxuskarossen werden darum gebeten ihr Fahrzeug nach Möglichkeit in Domnähe abzustellen, so dass sie von den anwesenden Motiv-Profis leicht zu brennenden Schnappschussgelegenheiten umgewandelt werden können. Sollten sie die Absicht haben sich zu vermummen, wird darum gebeten, das Posen mit Stein in dieser ggf. ungewohnten Kluft vorab zu Hause vor dem Spiegel zu üben.

Und noch Einmal: Bitte kommen sie zahlreich und schonen sie auch nicht ihre Kinder. Auch zivile Opfer sind unerlässlich! Nicht auszumalen, wie enttäuscht alle Fotographen und Kamerateams sein werden, sollten sich (wieder Erwarten) alle Anwesenden vernünftig verhalten.

Ernst gemeinter Nachtrag:

Weiterlesen ‚Meine sehr verehrten Damen, Herren und Kinder.‘

20
Mrz
10

Kartoffel?

(via)




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