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Musik Warnungen 06/09 die Erste

Hallo Freunde des gepflegten Musikgenusses.

Eigentlich wollte ich diesen Artikel mit der Überschrift Musik Tipps 06/09 die Zweite überschreiben, was mir Angesichts dessen was folgen wird aber etwas unpassend wirkte. Ich bin ja Black Eyed Peas Fan alter Tage, und musste voller Schmerzen mitanhören, wie sich die drei Jungs voll und ganz dem Kommerz hingaben.

Nur zur Erinnerung: Einst produzierten sie noch so anspruchsvolle und zeitlose gute Songs wie folgenden:

Mit dem Einstieg von Fergie wurden die Black Eyed Peas deutlich poppiger. Damals dachte ich noch: „Ach, gönn es den Jungs doch – die sollen auch mal ein bisschen Geld verdienen“ – obwohl „Where is the love“ wirklich ein massiv schrecklicher Ohrwurm war. (Um ehrlich zu sein sind sie mir bei den Überlegungen für meinen Artikel „Der DeOhrwurminator“ wieder untergekommen.) Mir fiel auf, dass der neue Song, der zur Zeit im Radio rauf und runter läuft, eigentlich gar nicht so schlimm ist. „Boom Boom Pow“ erscheint mir für eine amerikanische Mainstream-Band, zu der die BEP ja mittlerweile geworden sind, einigermassen gewagt: Kein gesunger Mitträllerrefrain, eine leicht wirrer wirkende Songstruktur und Breaks die Hein Blöd aus dem Tritt bringen könnten. Wenn der Song also als erstes ausgekoppelt wurde, könnte es doch durchaus sein, dass sie wieder etwas mehr auf alten Pfaden wandeln und damit auch für mich wieder was dabei wäre? Ich war drauf und dran rüber zu Saturn zu gehen und mir das Album, das am 05.06.09 in die Länden gekommen ist, zu kaufen. Zum Glück kann man aber auf der deutschen Website (http://www.blackeyedpeas.de/) den Rest des Albums, zumindest in Teilstücken, anhören. Diese Schnipsel haben mich ganz schnell wieder zur Vernuft gebracht: Was einem bei den anderen Stücken geboten wird ist unter aller Sau. Nun ist mir klar, warum ausgerechnet „Boom Boom Pow“ ausgekoppelt wurde. Dieter Bohlen hätte es sicher nicht schlechter gemacht. Irgendwie hört sich jedes Lied gleich an, keine einzige Melodie habe ich nicht schon einmal irgendwann gehört und mit den alten Black Eyed Peas hat das mal gar nichts zu tun. Der Satz von Eisfeld „doch zu 99,9% geb‘ ich mir richtig Mühe“ trifft hier definitv nicht zu.

So bin ich froh, dass es dieses tolle Internet gibt und ich nicht mein Geld verschwendet habe. Das lindert auch ein bisschen die Schmerzen, die aus der Gewissheit enstehen, dass ich von noch mindestens 2 weiteren Songs aus diesem Album via 1live und MTV belästigt werde.

In diesem Sinne: k.

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