
So lang die Marktstraße rauf und runter laufen bis man am Elbstrand landet.
Bonanzarad.
Ich bin baff! Ich bin verstört! O.k., wir hatten damals einen Fernseher mit 2 Farben und 3 Kanälen. Und trotzdem bin ich komplett enttäuscht von mir, dass ich 17 Jahre brauchte um das erste Mal das Video von Fischmobs Bonanzarad zu sehen. Shame on me!
Dem Baba seine neue Anstellung.
Der große Unterschied zwischen einem schnöden Keyboard und einem echten, von Hand gebauten Piano zeigt sich zum einen im Klang, darüber hinaus aber vor allem in Anschlagdynamik und Gewichtung der Tasten, wobei Letzteres wohl der Vergangenheit angehört, wie man im Schaufenster von Klavier Knaur in der Holstenstrasse lernen kann. Der Unterschied zwischen einem lektorierten Werbeaufsteller und einem ohne Rechtschreibprüfung in Druck gegebenen kann darin liegen, dass letzterer dem geneigten Beobachter die Möglichkeit gibt, Vermutungen anzustellen, wie es z.B. zu einem fehlenden Buchstaben kommen konnte.
Meine Vermutung im aktuellen Fall ist die, dass Baba, das tapfere Kerlchen aus dem Ausguck, keine Lust mehr hatte nach jeder Begegnung mit Galliern nach Hause zu schwimmen und deshalb dem Piratentum abgeschworen hat, woraufhin er bei Yamaha als Tester von Galeerentrommeln anheuerte. Als die Hochzeit der Galeerentrommeln aus japanischer Produktion vorüber war, musste er umschulen (da ihm auf Grund von zu langer Betriebszugehörigkeit nicht gekündigt werden konnte) und so begann er ein Praktikum in der Marketingabteilung seines alten Arbeitgebers. Eines seiner ersten Werke war die unten zu sehende Werbezeile die, sobald sein Vorgesetzter (ein gewisser Herr Wong) sie einem Deutschen zeigte, stets für große Heiterkeit sorgte, so dass Herr Wong beschloss, diese als Aufmacher des Aufstellers zur Bewerbung der Yamahischen „Natural Keyboards“ zu verwenden, dessen Fertigstellung er schon seit Monaten vor sich her schob.
Die Tatsache, dass ich das Folgende heute morgen zum wiederholten Male als Ohrwurm hatte zwingt mich quasi dazu, nach langer Zeit mal wieder einen Ohrwurm in die Welt zu schicken:
P.S. Sehr postens- und hörenswert wären bzw. sind, ganz nebenbei, auch die Kreuzberger Nächte der Gebrüder Blattschusss, die ich aber leider heute nicht als Ohrwurm hatte.
Geht auch der Guido nach Rio?
Auch wenn es durchaus einige honorige Politiker nach Abschluss der politischen Karriere immer wieder nach Südamerika zieht, der Guido wird wohl auch in Rio nicht mehr allzu viele Freunde finden, wie dieser Beitrag von Studio Bühler zeigt:
Interessant (und zumindest für mich neu) übringens auch, für welchen Ausruf das Kürzel F.D.P. im Portugiesischen steht.
(via)
Das Superwoman der ÖVP
Musiktipp 03/11, die Erste
Letzten Freitag, dem 04.03.11, erschien „Padals“, das neue Album von Rival Schools. Und seit langem habe ich mich nicht mehr so auf das Erscheinen eines Albums gefreut, denn die vorab erschienene Single „Wring it Out“ klang schon extrem vielversprechend. 10 Jahre und eine lange Trennung liegen zwischen dem letzten Album „United By Fate“ und dem Neuen. Getan hat sich musikalisch in dieser Zeit nicht wirklich viel: Dem Album fehlen zwar die ganz harten Parts, dafür gibts mehr „Emo“, es ist poppiger und vor allem deutlich kompakter produziert. Hätten die Jungs um „Gorilla Biscuits“ und „Quicksand“ Mitbegründer Walter Schreifels „Pedals“ schon im Jahre 2001 veröffentlicht, ich hätte sie in den Götterstand erhoben. Und was vor 10 Jahren göttlich gewesen wäre ist auch im Jahre 2011 immer noch sehr, sehr gut anzuhören und weckt gleichzeitig noch wohlige Erinnerungen an Zeiten, als der Haaransatz noch diesseits des Ohräquators lag. Wer sich das ganze live angucken will: Am 08. April 2011 spielen Rival Schools im Übel & Gefährlich. Ein bisschen Livegedaddel mit Gesabbel gibts bei last.fm, weitere Infos auf der Rival Schools Website. Plattenkritiken von Leuten die Ahnung von Musik haben gibt es bei Plattentests.de und laut.de.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, wurde die heutige Pro Guttenberg Demo in Berlin von Leuten angemeldet, die unserem nächsten König, Schah und Herren gegenüber eigentlich gar nicht positiv eingestellt waren. Welch Frechheit möchte man da als Jubelperser schreien. Auf der anderen Seite sagt der Anmelder der Demo dann ja doch viel Vernünftiges und Schlüssiges:
NACHTRAG: Bei Netzpolitik gibt es noch ein paar nette Bilder und ein „Bekennerschreiben“ der Monarchohedonistischen Front der Hedonistischen Internationalen.



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